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Siegfried schrieb am 18.07.2010
Hallo...ich war seit vielen Jahren wieder mal am Turm.Und es hat mich glatt umgehauen was dort geleistet wurde! Einfach SUPER.Ich werde mich dazu demnächst noch in einer längeren Mail oder auch am Telefon mal melden. Ich bin überwälltigt. CU Siggi aus Wolfenbüttel
 
Jutta Hoffmann schrieb am 18.05.2010
Hallo an die Turmherren, bin über Eure Schwertkampflehrer auf diese Seite gestoßen - sollte ich mal irgendwann in der Nähe sein, werde ich sicherlich auch mal vorbeischauen, bin sehr beeindruckt sowohl von dem Bauwerk als auch von dieser Seite. Gruß Jutta Hoffmann (Münsterland)
 
Marlies Niebel schrieb am 01.05.2010
Guten Tag Herr Weseloh, heute möchte ich mich auch im Namen unserer Radgruppe bei Ihnen recht herzlich bedanken. Unsere erste größere Radtour in diesem Jahr führte uns am 17. April ins Heiketal, wo wir die Möglichkeit hatten, die Warte zu besichtigen. Es wurde ein sehr erlebnisreichen Tag und wir waren beeindruckt von der wunderschönen sanierten Warte und der herrlichen Aussicht. Ich freue mich, dass Sie uns diesen Tag ermöglicht haben. Herzliche Grüße Marlies Niebel Rohrsheim
 
Stefan Herbst schrieb am 19.01.2010
Hallo Herr Weseloh, leider habe ich es nicht eher geschafft, mich endlich mit dem versprochenen Gästebucheintrag bei Ihnen für ein unvergessliches Wochenende auf der Heiketalwarte zu bedanken! Fast ein halbes Jahr nach dem geschenkten Übernachtungsgutschein für meine Freundin, haben wir es endlich geschafft, am 19.9.2009 mit Matratzen und Bettzeug für eine Nacht in Ihren Turm einzuziehen! Doch das Warten hatte sich gelohnt! Der Turm ist dank Ihrer Arbeit in einem super Zustand und man fühlt sich trotz des großen Altersunterschiedes sofort sicher und geborgen! Der Ausblick ist einfach unglaublich und das Wetter an diesem Wochenende sollte uns auch in der Nacht eine herrliche Rundumsicht verschaffen. Leider hatte ich mich nicht genau genug informiert und somit war die Sonne bereits untergegangen, als meine Freundin und ich die Außenleiter einzogen und die Tür in 5 Meter Höhe ins Schloss fiel. Man fühlt sich nicht allein und auch nicht beängstigend eingesperrt, es ist vielmehr das Gefühl eines Luftschlosses, das nur knapp über der restlichen Welt schwebt und niemand auch nur irgend eine Chance hätte, die Idylle von außen zu stören! Die jahrhundert alten Mauern umschließen einen, wie ein Panzer, man fühlt sich sicher und bestens aufgehoben. Selbst in der luftigen Höhe der Aussichtsplattform, gerade so über die Baumwipfel schauend und alles überblickend, strahlt dieser Ort so viel Ruhe und Kraft gleichzeitig aus, das wir minutenlang im Dunklen da saßen und einfach nur überwältigt mit offenem Mund da saßen. Wie gesagt, das Wetter war traumhaft, die Nacht sternenklar und mit ca. 15 Grad sehr angenehm. Es ist unglaublich, wie viele Windparks aus der Ferne blinkten, die Lichtermeere von Wernigerode und Ilsenburg, Halberstadt und sogar Helmstedt wirkten in der Ferne, wie auf einer riesigen Modelleisenbahnausstellung. Obwohl der Brocken natürlich um einiges höher ist, hat man das Gefühl, mit den Lichtern auf einer Höhe zu sein. Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur sagen, das eine Übernachtung im vornehmen Brockenhotel nicht ansatzweise so viel Idylle und Romantik rüberbringt, wie eine Nacht auf der Heiketalwarte. Natürlich verfolgte ich mit der Übernachtung einen, für meine Freundin ungeahnten Hintergrund im Schilde und schockte sie schon ordentlich, als ich sie plötzlich bat, es sich gemütlich zu machen und meine vorbereitete Geschichte über die Warte aus der Tasche zog. Außerdem stellte ich meine Camera auf und schnitt meinen Vortrag mit. Es hat Spaß gemacht, die Geschichte dieses Bauwerks nachzulesen und jetzt wiederzugeben, mit all den historischen (manchmal grausamen) Wahrheiten, bis hin zu den Sagen und Geschichten über den schwarzen Ritter. Mit einer Mischung aus Angst und Wagemut suchte sie den Mond, der um Gottes Willen bitte kein Vollmond sein sollte. Doch ich hatte nichts dem Zufall überlassen. Es war genau einen Tag nach Neumond und alles was leuchtete, waren die Sterne und die Scheinwerfer einiger Autos, die immer wieder die hölzerne Kuppel über uns von innen aufleuchten ließen. Dann war es endlich soweit, mein Vortrag nahm eine ordentliche Wende ins Romantische und als ich immer ruhiger und ihre Blicke suchend nur noch von uns Beiden sprach, da wurde Ihr langsam klar, auf was ich hinaus wollte. Gerade eben noch neben ihr sitzend, kniete ich mich vor sie hin, ich sah die Kartoffel in ihrem Hals festsitzen und auch die ersten Tränen kullerten bereits über ihre Wangen. Ich selbst wollte jetzt besser nicht in ihrer Haut stecken, zu perfekt fühlte sich alles um uns herum an, zu schön und wahnsinnig schnell vorbei waren die letzten 1,5 Jahre, von denen jeder Tag einzigartig war. Ich glaube, sie hat „JA“ gesagt, zumindest war es das einzig Brauchbare, was ich Ihrem Schluchzen entnehmen konnte. Wir umarmten uns und hielten uns so fest, wie die Mauern des Turmes immer zusammen gehalten haben, um die Zeit und Geschichte bis heute zu überstehen. Den Rest der Nacht saßen wir bei Champagner zusammen und erinnerten uns an die Zeit, die unser Leben so plötzlich und unerwartet veränderte. Die Sonne war im Westen schon seit Stunden verschwunden und um wenigstens den Sonnenaufgang nicht zu verpassen, bauten wir unser Nest so um, das wir jetzt gen Osten schauend den Sonnenaufgang erwarteten. Alles war perfekt, wenn nun nur noch das Dach aus Glas gewesen wäre, hätten wir in dieser Nacht sicher etliche Sternschnuppen beobachten können. Doch die Ereignisse des Abends und die Last, die von meinen Schultern genommen war, ließ mich bzw. uns schon bald glücklich und zufrieden einschlafen. Der Sonnenaufgang war sicher genauso schön, wie der verpasste Sonnenuntergang, denn leider wurde ich erst wieder wach, als die Sonne schon wieder in voller Größe durch die Fenster lachte und die Temperatur in der Aussichtsplattform schnell in einen schweißtreibenden Bereich anstieg. So lange hatten wir uns auf diese Nacht gefreut und nun war sie schon wieder vorbei. Doch erst mal öffneten wir alle Fenster und ließen uns den warmen Wind um die Nase wehen. Dann räumten wir alles wieder zusammen, warfen unsere Matratzen und Decken aus den Fenstern, so dass wir unten nur noch alles ins Auto laden mussten. Schweren Herzens verließen wir gegen Mittag die Warte so, wie wir sie am Tag vorher vorgefunden hatten. Uns ist klar, wir werden wiederkommen und wenn wir nur mit unserem Hund dort oben spazieren gehen und uns von unten in jene Nacht zurück versetzt, dort oben sitzen sehen. Egal von wo aus man guckt, die Spitze der Warte lächelt uns von überall so einmalig schön entgegen, so einmalig schön, wie diese Übernachtung eben gewesen ist! Vielen Dank für dieses wunderschöne Erlebnis, das nach meinem GB Eintrag dieses Jahr vielleicht noch viel mehr Menschen erleben werden und vielleicht ist es uns auch nächstes Jahr wieder vergönnt, eine Nacht dort zu verbringen!
 
Martin Hentrich schrieb am 14.09.2009
Hallo Herr Weseloh, vielen Dank für das eindrucksvolle Erlebnis am Tag des offenen Denkmals! Leider konnte mein Vater mit seinen 90 Jahren den Turm nicht besteigen, er war zum ersten Mal in seinem langen Leben da! Es ist sehr schön, dass es dieses Kleinod im Huy gibt! Mit freundlichen Grüßen Martin Hentrich www.roederhof.de
 
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