Die Ohlenburg und die Heiketalwarte
Die Ohlenburg wurde von 1205 bis 1454 urkundlich erwähnt. Aus ihren Resten
wurde die Heiketalwarte im Jahre 1454 wieder aufgebaut!Bischof Volrad von Kranichfeld (1255-1296) hatte die Steinturmwarte als nördlichste Warte des Bistums Halberstadt erbauen lassen, wahrscheinlich auch die Heiketalwarte um 1280! In Folge des Kampfes um die Stadt Halberstadt im Jahr 1425 wurden auf Befehl des „Langen Matz“ und der „Halberstädter Schicht“ (Aufständische Bürger gegen den Bischof) die Warten um Halberstadt zerstört, so auch die Heiketalwarte.
Noch 1432 durften keine neunen Warten errichtet werden. Die Heiketalwarte brannte teilweise aus und blieb halb zerstört bis zum Jahre 1454 stehen.
1454 wurde die Ohlenburg zerstört, die Baderslebener Ritter flohen in die leerstehende Heiketalwarte, doch die Ritter des Bischofs töteten die Ritter, dem Anführer wurde der Kopf abgeschlagen und die Warte wurde verflucht.
„Erst wenn der Hoikentalturm in Trümmern lieget, so wird der schwarze Ritter vor dem Herren erlöset“.
Der Domprobst Quirre gab die Zustimmung zum Neubau der Heiketalwarte. Es wurde nicht nur der Turm erneuert auch ein Nebengebäude für die Pferde der Wächter entstand. Erwiesen ist, dass die Bauern aus Badersleben mit ihren Pferdefuhrwerken Steine von der zerstörten Ohlenburg (Altenburg) zur Heikentalwarte fahren mussten.
Außerdem mussten die Bauern die Turmwächter mit Essen beliefern und auch das Futter für die Pferde musste von den Dorfbewohnern zur Warte gebracht werden.
Die Wächter gaben Rauch- und Feuerzeichen bei anrückenden feindlichen Soldaten.
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